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Walchensee Herzogstand Hotel und Restaurant Karwendelblick am Walchensee beim Herzogstand


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Wandern: Walchensee - Herzogstand - Heimgarten - Ohlstadt

Diese Wanderung eignet sich als Tagestour mit interessanten Ausblicken Richtung Alpen und Alpenvorland. Je nach Gehgeschwindigkeit ist man zwischen 6 und 9 Stunden unterwegs, zwischen Walchensee und Herzogstand kann mit der Herzogstandbahn etwas verkürzt werden. Die Tour kann in beiden Richtungen beschritten werden oder als Rundtour mit Start und Ziel jeweils in Walchensee. Für einen längeren Aufenthalt gibt es schöne und gemütliche Übernachtungsmöglichkeiten an den beiden Start- / und Endpunkten Walchensee und Ohlstadt.

Kurzzusammenfassung schöner Ausblicke auf der Wanderung / Berg-Tour

Tourverlauf

Auch wenn die Wanderung in beiden Richtungen begangen werden kann, wird sie hier der Einfachheit halber beginnend am Walchensee und endend in Ohlstadt beschrieben. In den meisten Fällen sprechen die Bilder für sich, die Wege sind aber auch gut beschildert.

Aufstieg zum Herzogstand im unteren Viertel
Aufstieg zum Herzogstand im unteren Viertel.

Der erste Teil des Weges führt von der Talstation der Herzogstandbahn hinauf zum Berggasthaus Herzogstandhaus und läßt sich auch mit der Seilbahn überbrücken.

Die Seilbahn Herzogstandbahn geht vom Walchensee hinauf zum Herzogstandhaus
Die Seilbahn Herzogstandbahn geht vom Walchensee hinauf zum Herzogstandhaus

Der schmale Weg / Steig führt durch die schönen Bergwälder in rund 2,5 Stunden und bietet durch seine südliche Lage sonnige Blicke zurück auf den Walchensee, das Karwendel, Wettersteingebirge und die Tiroler Berge. An einigen Stellen ist der Weg durch Drahtseile gesichert.

Wanderer auf dem Aufstieg zum Herzogstand
Wanderer auf dem Aufstieg zum Herzogstand.

Blick zurück auf den Walchensee
Blick zurück auf den Walchensee.

Wegverlauf entlang des Berges
Wegverlauf entlang des Berges.

Blick zurück in Richtung Karwendelgebirge
Blick zurück in Richtung Karwendelgebirge.

Der Berggasthof Herzogstandhaus liegt auf 1557 Meter über dem Meeresspiegel und lädt mit großer Sonnenterasse zu einem gemütlichem Einkehrschwung ein, bevor es anschließend weiter auf den Herzogstand geht. In der Nähe gibt es noch ein kleines König Ludwig II Denkmal, dass an das ehemalige Königshaus erinnert, dass an dieser Stelle stand und durch ein Feuer völlig abbrannte.

Das Herzogstandhaus, im Hintergrund rechts der Herzogstand, links der Martinskopf
Das Herzogstandhaus, im Hintergrund rechts der Herzogstand.

Entlang der Ostflanke des Martinskopfes geht es fast ohne Steigung Richtung Norden bis zu den Serpentinen des hinauf zum Herzogstand.

Blick hinab auf das Ostende des Walchensee und die Tegerseer Berge
Blick hinab auf das Ostende des Walchensee und die Tegerseer Berge.

In Serpentinen geht es hinauf zum Gipfel des Herzogstand
In Serpentinen geht es hinauf zum Gipfel des Herzogstand.

Die Serpentinen geht es dann eine knappe halbe Stunde hinauf bis zum Aussichtspavillon auf 1730 Meter über dem Meeresspiegel auf dem Herzogstand, von wo man eine überwältigende Aussicht hat:

Blick in Richtung Norden.
Blick in Richtung Staffelsee, Riegsee, Murnau und Hoher Peißenberg.

Im Norden sieht man die oberbayerischen Seen Starnberger See, Ammersee, Osterseen, Kochelsee, Staffelsee und Riegsee und bei sehr klarem Wetter sogar das rund 75 Kilometer entfernte München. Im Osten blickt man auf die Benediktenwand, die Tegernseer Berge, den Rofan und den Wilden Kaiser. Im Süden liegen hinter dem Walchensee das Tauerngebirge mit Großglockner und Venediger, das Karwendelgebirge und die Stubaier Gletscher und etwas weiter westlich das Wettersteingebirge mit der Zugspitze. Im Westen sieht man hinüber zum nächsten Ziel der Wanderung, dem Heimgarten und dahinter die Ammergauer und Allgäuer Berge.

Grat vom Herzogstand zum Heimgarten.
Grat vom Herzogstand zum Heimgarten.

Von der Aussichtsplattform auf dem Herzogstand geht es als Gratwanderung weiter zum 1790 Meter hohen Heimgarten. Bei diesem Weg 1,5 bis 2,5 Stunden langem Weg ist Trittsicherheit und gutes Schuhwerk besonders wichtig, es geht auf beiden Seiten des nur teilweise durch Seile gesicherten Grats steil hinab. Der Grat führt in westlicher Richtung vorbei am Schlehdorfer Kreuz zu den Serpentinen hinauf zum Gipfelkreuz des Heimgarten.

Vorbei am Schlehdorfer Kreuz zum Heimgarten
Vorbei am Schlehdorfer Kreuz zum Heimgarten.

Das Gipfelkreuz auf dem Heimgarten
Das Gipfelkreuz auf dem Heimgarten.

Oben gibt es die im Sommer bewirtschaftete Heimgarten-Hütte und natürlich wieder einen beeindruckenden Ausblick in die Ferne.

Abstieg zur Heimgartenhütte.
Abstieg zur Heimgartenhütte.

Abendlicher Ausblick vom Heimgarten
Abendlicher Ausblick vom Heimgarten.

Nun geht es über einen Grat weiter nach Westen zum 1590 Meter hohen Rauheck, um von dort über die Wankhütte in rund 2 Stunden nach Ohlstadt abzusteigen. Der Weg führt teilweise entlang eines steilen Abhangs mit schönem Blick auf Ohlstadt, Murnau und dem Staffelsee.

Alternativ kann man vom Heimgarten auch in südlicher Richtung wieder zurück zum Walchensee absteigen. Entlang der Kennzeichnung H5 geht es in rund 2,5 Stunden über die Ohlstädter Alm, einen grünen Sattel und zuletzt noch ein paar Serpentinen auf die Forststraße, die zurück zum Parkplatz der Herzogstandbahn führt.

Wir wünschen viel Spaß!

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