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Zu betrunken fürs Gefängnis

Bundespolizei nimmt gesuchten Polen fest



Mittenwald - Bundespolizisten haben am Montag (12. Juni) einen polnischen Staatsangehörigen in die Justizvollzugsanstalt Garmisch-Partenkirchen gebracht. Die Nacht zuvor hatte der 53-Jährige bereits in der Ausnüchterungszelle des Polizeireviers verbringen müssen.



Sonntagabend kontrollierte die Bundespolizei den Mann mit 2,7 Promille Atemalkohol am Mittenwalder Bahnhof. Bei der Personalienüberprüfung stellte sich heraus, dass gegen den Polen ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Ulm vorlag. Wegen Gefährdung des Straßenverkehrs war der Gesuchte Ende 2015 vom Ulmer Amtsgericht zu einer Geldstrafe von 2.700 Euro verurteilt worden. Alternativ sah das Gericht eine 108-tägige Haft vor. Der Verurteilte hatte zwar in unregelmäßigen Abständen geringe Teilzahlungen geleistet, seine Strafe aber nicht vollständig beglichen. Auch bei der Kontrolle konnte er die noch offene Summe von rund 2.500 Euro nicht aufbringen.



Da der 53-Jährige stark alkoholisiert war, brachten ihn die Bundespolizisten zunächst in einer Ausnüchterungszelle unter. Nachdem sich sein Alkoholspiegel gesenkt hatte, konnte er schließlich am Folgetag in die Haftanstalt überstellt werden. Dort wird er die noch offenen 84 Tage verbüßen müssen.

Polizei Mittenwald | Bei uns veröffentlicht am 14.06.2017


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