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121 Organspender retten Leben

121 Frauen und Männer aus Bayern haben 2016 ihre Organe

gespendet und damit kranken Mitmenschen geholfen. „Leider gibt es

zu wenig Organspender für die rund 1.400 schwer kranken

Patienten, die in Bayern auf ein Spenderorgan warten“, berichtet Dr.

Karl Breu, Vorsitzender des Ärztlichen Kreisverbandes Weilheim-

Schongau, anlässlich des Tages der Organspende am 3. Juni 2017.

Im Jahr 2010 gab es in Bayern noch fast 200 Organspender. In den

ersten drei Monaten dieses Jahres gab es 41 Organspender - 15

mehr als im ersten Quartal 2016, ein erster Hoffnungsschimmer?

Vielen Menschen könnte mit einem neuen Organ geholfen werden.

Im Schnitt können von einem Organspender drei Organe

transplantiert werden. „Für mich ist es nicht nachvollziehbar, dass

viele Menschen im Fall einer schweren Krankheit gerne ein Organ

transplantiert bekommen würden, selber aber nicht bereit sind, ihre

Organe nach dem Tod für andere Kranke zu spenden“, sagt Dr.Breu.

Jeder sollte deshalb für sich selbst überlegen, ob er oder sie für eine

Organspende bereit sei. Der Tag der Organspende wäre ein guter

Tag, um darüber nachzudenken.

Bei einer positiven Entscheidung muss diese aber auch umgesetzt

werden. Mit einem Organspendeausweis kann man sich generell für

eine Organspende aussprechen. Es ist aber auch möglich, die

Spende auf bestimmte Organe oder Gewebe einzuschränken. Den

ausgefüllten Organspendeausweis, den es auch im praktischen

Scheckkartenformat gibt, sollte man immer mit sich führen und ihn

am besten in der Brieftasche oder bei seinen Personalpapieren

aufbewahren. Die Zustimmung zur Organspende kann auch

jederzeit widerrufen werden. Dazu muß nur der

Organspendeausweis vernichtet werden. Ein Organspendeausweis

ist beim Gesundheitsamt, Arzt, in der Apotheke, bei den

Krankenkassen und bei vielen weiteren Behörden erhältlich. Er kann auch kostenfrei unter der Telefonnummer

0800 9040400 (gebührenfrei) bestellt oder im Internet unter www.organspende-

info.de heruntergeladen werden. Auch eine App für iPad und Tablet-PC wird

angeboten. Eine ärztliche Untersuchung ist nicht notwendig. Dr. Breu weist darauf

hin, dass bereits Jugendliche ab 16 Jahren ihre Bereitschaft zur Organspende

erklären können. Ein Höchstalter gibt es nicht. Ausschlaggebend ist der

Gesundheitszustand des Spenders. Auch die funktionstüchtige Niere eines 70-

Jährigen kann einem anderen Menschen wieder ein fast normales Leben schenken.

Weitere Informationen zum Thema Organspende gibt es bei der Deutschen Stiftung

Organspende (DSO) im Internet unter www.dso.de.

Ärztlicher Kreisverband | Bei uns veröffentlicht am 18.05.2017


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