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Ski-Helme können schwere Verletzungen vermeiden - Beim Skifahren während der Klassenfahrt nur mit Helm auf die Piste

Nur mit Helm auf die Piste – das empfehlen die Kommunale Unfallversicherung Bayern (KUVB) und die Bayerische Landesunfallkasse (BayerLUK) den Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften beim schulischen Skisport. „Am besten machen Lehrer schon bei der Vorbereitung von Wintersporttagen oder Skikursen deutlich, dass der Helm beim alpinen Skisport oder Snowboarden Pflicht ist“, sagt Heiko Häußel, Präventionsexperte bei der KUVB. „Dann gibt es hinterher keine Diskussionen auf der Piste.“

Das Tragen von Helmen ist ein wichtiger Teil der sicheren Organisation schulischer Skisportveranstaltungen, für die die Lehrkraft die Verantwortung trägt. „Auf der Piste ist der Lehrer Vorbild“, so Häußel. „Das bedeutet, auch beim Thema Helm mit gutem Beispiel voranzugehen. Wenn sich die Freizeitsportler auf der Piste das Helmtragen ebenfalls abschauen, umso besser.“

Weniger Kopfverletzungen dank Ski-Helm
Skifahrer und Snowboarder sind sich zunehmend der Gefahren bewusst und tragen einen Helm. Das führte zu einem Rückgang der Kopfverletzungen um rund 20 Prozent im letzten Winter, wie die Auswertungsstelle für Skiunfälle ermittelte. Helme können Unfälle zwar nicht verhindern, aber die Schwere der Verletzung vermindern. Österreichische Untersuchungen haben ergeben, dass Helmträger 50 Prozent weniger Gehirnerschütterungen erleiden als Skifahrer ohne Helm. Daher besteht in Österreich und Italien bereits eine Helmpflicht für Kinder und Jugendliche.

Ganz wichtig: Der Helm muss passen und sollte deshalb ausprobiert werden, bevor es auf die Piste geht. Beim Kauf empfiehlt es sich daher, Mütze oder Stirnband mitzunehmen. Auch die DIN EN 1077 ‚Helme für alpine Skiläufer und für Snowboarder’ sollte erfüllt sein.

Weitere Informationen zur sicheren Gestaltung von Klassenfahrten und Wintersport erhalten Lehrkräfte direkt bei der KUVB. Zu beachten sind auch die Regeln der International Ski Federation (FIS) zum sicheren Skifahren.


KUVB und BayerLUK sind die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung für die rund 1,4 Millionen Schulkinder in Bayern. Der Versicherungsschutz ist für Schüler und Eltern kostenfrei.

Weitere Informationen rund um die gesetzliche Unfallversicherung gibt es unter www.kuvb.de.



Kommunale Unfallversicherung Bayern | Bei uns veröffentlicht am 02.02.2012


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