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Präventionstipps zum Jahreswechsel 2015 / 2016

Traditionsgemäß werden auch dieses Jahr zum Jahreswechsel wieder pyrotechnische Gegenstände abgebrannt.

Um Personen- und Sachschäden zum bevorstehenden Jahreswechsel zu vermeiden, sollte Folgendes beachtet werden:

 Erwerben und verwenden Sie nur zugelassenes und mit der BAM-Nummer (Bundesanstalt
für Materialprüfung) gekennzeichnetes Material oder mit einer CE-Kennzeichnung.
Hierbei handelt es sich um eine Kennzeichnung nach EU-Recht für bestimmte Produkte in Zusammenhang mit der Produktsicherheit. Durch die Anbringung der CE-Kennzeichnung bestätigt der Hersteller, dass das Produkt den geltenden europäischen Richtlinien entspricht. 

Es wurde wiederholt festgestellt, dass pyrotechnische Gegenstände verwendet werden, die im Ausland gekauft worden waren. Diese Gegenstände entsprechen in der Regel nicht den Sicherheitsvorschriften und stellen somit ein erhebliches Gefährdungspotenzial dar. Die Einfuhr, die Verwendung, dieWeitergabe dieser Materialien stellen Straftaten dar!


Feuerwerkskörper sollten ausschließlich im Freien verwendet und keinesfalls beim Anzünden in der Hand gehalten werden. 
Die aufgedruckten Gebrauchsanweisungen sollten genau beachtet und befolgt werden. 
Blindgänger sollten auf keinen Fall erneut gezündet werden. 
Feuerwerkskörper sollten nicht blindlings abgeschossen oder geworfen werden.
Feuerwerkskörper auf keinen Fall Kindern überlassen. Auch dann nicht, wenn der Erziehungsberechtigte unmittelbar daneben steht.

Pyrotechnische Gegenstände dürfen nur vom 29. Dezember bis 31. Dezember im Verkauf angeboten und somit dem Verbraucher überlassen werden.

Pyrotechnische Gegenstände der sog. Klasse II (handelsübliche Pyrotechnik für Silvester, die ab 18 Jahre erworben werden darf) dürfen nur am 31. Dezember und 01. Januar verwendet bzw. abgebrannt werden.

 Zu beachten ist unbedingt das Verbot der Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen. 

Denken Sie bitte auch an die Haustiere. Viele Hunde und auch andere Haustiere haben große Angst vor Geräuschen und zeigen Anzeichen von Panik bei der Silvesterknallerei. Versuchen Sie die lautesten Geräusche von den Tieren fernzuhalten.

Polizei | Bei uns veröffentlicht am 31.12.2015 | Aktualisiert am 31.12.2015


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