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Jugendliche beraten Jugendliche – Schulmedienscouts an 15 weiterführenden Schulen im Landkreis

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Weilheim-Schongau mit dem Suchtarbeitskreis
und den Unterarbeitskreisen Präventionskreis Kindheit und Jugend boten im Frühjahr 2015
eine Fortbildung für Pädagogen an weiterführenden Schulen zum Thema „Neue Medien“.
Aus dieser Fortbildung entstand das Projekt „Schulmedienscouts“. An 15 weiterführenden
Schulen wurden an zwei Tagen pro Schule jeweils zwei Schüler der 8. Klasse zu Schulmedi-
enscouts und jeweils zwei Lehrkräfte zu deren Betreuung ausgebildet.
Referenten waren die Medienpädagogin Christina ter Glane und ihr Kollege Ulrik Kowalk.
Die Koordinierung lag bei Linda Seidl, Lehrerin der Realschule Weilheim und zuständig für
medienpädagogische und informationstechnische Belange, sowie bei Nina Striegler und
Christina Huber vom Gesundheitsamt.
„Seit längerem beschäftigt uns das Thema Medienkompetenz. Neben der Elternarbeit
und der Schulung für Lehrer lag diesmal der Fokus bei den Jugendlichen,“ erläutert Nina
Striegler. Mit großer Begeisterung, Intensität und Selbstverständlichkeit nutzen Jugendliche
moderne Medien wie bspw. soziale Netzwerke oder Smartphones. Der vorausschauende
Umgang mit diesen Medien fehlt jedoch meistens. Daraus resultierende Probleme wie
Cybermobbing, Verletzung des Urheberrechts, Sexting oder Abzockfallen können für
junge Nutzer bedrohliche Züge annehmen. So berichten alle teilnehmenden Jugendlichen
mit diesen Themen bereits ein oder mehrmals in Berührung gekommen zu sein.
Die Jugendlichen wenden sich in solchen Situationen meist sehr spät an Erwachsene.
Hier setzt der Peer-to-Peer-Gedanke an: Jugendliche beraten Jugendliche auf gleicher
Augenhöhe. Schüler/innen, die zum Schulmedienscout ausgebildet wurden, nutzen ihr
vorhandenes und erworbenes Wissen, um ihre Mitschüler/innen zu beraten und zu informie-
ren. Im Hintergrund stehen die betreuenden Lehrkräfte, die die Schulmedienscouts
mit Rat und Tat unterstützen.
„Die Schulung war ein voller Erfolg! Wir erhalten sehr positive Rückmeldungen“ sagt
Christina Huber. „Einige Schulen starten bereits mit der Umsetzung.“ Der erste Schritt ist
Informationsarbeit: Die Schulmedienscouts stellen sich bei den Klassen vor und geben
Informationen über das Unterstützungsangebot. Die Betreuungslehrkräfte informieren
das Kollegium. „Wir sind schon sehr gespannt, was sich aus der Fortbildung an den einzel-
nen Schulen entwickelt

LRA Weilheim-Schongau | Bei uns veröffentlicht am 15.01.2016


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