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Weltkrebstag am 4. Februar

Krebs ist eine der häufigsten Todesursachen. „Am 4. Februar ist Weltkrebstag, der in diesem Jahr unter dem Motto ‚We can. I can.‘ steht. Mit diesem Slogan soll verdeutlich werden, dass jeder Einzelne und die Gemeinschaft etwas gegen Krebs tun kann“, erklärt Dr. med. Karl Breu, 1. Vorsitzender des Ärztlichen Kreisverbandes Weilheim-Schongau. Jeder kann vorbeugende Maßnahmen ergreifen. Der Verzicht auf Genussgifte, eine gesunde und ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung wirkt bei vielen Krebsarten präventiv. „Ein gutes Beispiel für die Eigenverantwortung ist der Verzicht auf Tabak“, erläutert Dr. Breu. Das Lungenkrebsrisiko kann so deutlich reduziert werden. Raucher sterben zweimal so häufig an Krebs wie Nichtraucher. Zigarettenrauch ist ein komplexes Gemisch aus den Destillations- und Verbrennungsprodukten des brennenden Tabaks. Er enthält mehr als 4.000 verschiedene chemische Bestandteile, von denen mindestens 50 nachweislich krebserregend wirken. Manche Substanzen lösen Störungen im Erbgut der Zellen aus, die normalerweise repariert werden können. Bei Rauchern funktionierten diese Reparatursysteme nur noch eingeschränkt, weshalb ein hohes Risiko besteht, dass sich die Zellen nach und nach bösartig verändern. „Dieser Prozess kann sich über Jahre hinziehen, die gesundheitlichen Auswirkungen des Rauchens sind deshalb enorm“, erläutert Dr. Breu. Auch Passivraucher sind gefährdet: Es wird geschätzt, dass Personen, die zum Beispiel am Arbeitsplatz oder im Privatleben passiv Zigarettenrauch ausgesetzt sind, ein 1,3- bis 1,6-fach erhöhtes Lungenkrebsrisiko haben.

Die Höhe des Krebsrisikos variiert mit der Intensität des Tabakrauchs. Das Risiko steigt mit zunehmender Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten, einem frühen Beginn des Zigarettenrauchens und der Zahl der Raucherjahre. Einfluss hat auch, wie intensiv der Zigarettenrauch eingeatmet wird und welche Art von Zigaretten geraucht werden.

Wird das Rauchen aufgegeben, normalisiere sich das Krebsrisiko nach und nach: Das Risiko für Lungenkrebs geht beispielsweise nach fünf Jahren Rauchabstinenz um die Hälfte zurück. Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, kann seine Hausärztin oder seinen Hausarzt um Beratung und Unterstützung bitten. Es ist nie zu spät, mit dem Rauchen aufzuhören – je früher, je besser. Weitere Infos gibt es auf der Internetseite der Deutschen Krebsgesellschaft unter www.krebsgesellschaft.de.


LRA Weilheim-Schongau | Bei uns veröffentlicht am 23.01.2016 | Aktualisiert am 23.01.2016


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