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Europäischer Tag des Notrufes am 11.2.

Integrierte Leitstelle informiert über den europäischen Tag des Notrufes am 11.2.
Ob Feuer in Finnland oder Unfall in Ungarn: Der Notruf 112 ist in ganz Europa, aber auch in
einigen Nicht-EU-Ländern wie Norwegen, Russland oder der Schweiz der einheitliche und direkte
Draht zur schnellen Hilfe. Die Telefonnummer 112 ist mittlerweile in allen Staaten der
Europäischen Union die Nummer in Notfällen. Mehr als vierzig unterschiedliche Rufnummern
wurden seit Anfang der Neunziger Jahre zu einer einheitlichen Notrufnummer zusammengefasst.

Auch in sämtlichen Handynetzen verbindet die 112 mit der zuständigen Einsatzzentrale, kostenlos
und vorwahlfrei. Fehlt einmal die Netzverbindung zum eigenen Mobilfunkanbieter wird beim Notruf
automatisch auf das nächste signalstärkere Netz umgeleitet.
Allerdings wissen bislang nur 42 Prozent der Menschen in Deutschland (Stand 2014), dass die 112
nicht nur im eigenen Land, sondern überall in der Europäischen Union (EU) Hilfe bringt. Damit liegt
die Bundesrepublik in der Eurobarometer-Umfrage erstmals über dem EU-Durchschnitt von 41
Prozent. Bei einem Notfall in Deutschland würden 82 Prozent der Befragten die 112 wählen.

Aber nicht nur Menschen können den Notruf wählen, sondern zukünftig auch Kraftfahrzeuge. „E-
Call“ nennt sich das Notrufsystem, welches nach einer Empfehlung der EU-Kommission seit 2015
in allen neuen Pkw und einigen Nutzfahrzeugen EU-weit zum Einsatz kommen soll. Im Falle eines
schweren Unfalls wählt das System dann automatisch den Notruf 112 und übermittelt neben den
Standortangaben weitere wichtige Informationen und stellt eine Sprechverbindung zu den
Insassen her.
Wichtige Informationen beim Notruf 112 sind über die „W-Fragen“ leicht zu merken:

WER meldet den Notfall
WO ist der Notfallort (Straße, Ortschaft, Stockwerk u.ä.)
WAS ist geschehen
WIEVIELE Verletzte
WARTEN auf Rückfragen
Die Disponenten der 112 sind Fachleute aus Feuerwehr und Rettungsdienst. Sie können die
Informationen schnell verarbeiten und geben wichtige Hilfestellungen, bis die Rettung eintrifft, z.B.
zur Wiederbelebung oder zur Ersten Hilfe.
Auch wer nicht telefonieren kann findet bei der 112 immer Hilfe: Gehörlose haben die Möglichkeit
via Notruffax an die 112 einen Notruf abzusetzen. Die Vorlage hierfür kann man auf der Website der ILS Fürstenfeldbruck herunterladen (http://www.ils-ffb.de/notruf/fax).
Im Jahr 2007 wurde in Bayern der Notruf vereinheitlicht. Zur Entgegennahme der 112-Notrufe
wurden bayernweit Integrierte Leitstellen eingerichtet. Im Landkreis Fürstenfeldbruck ging die
Integrierte Leitstelle für Rettungsdienst und Feuerwehr am 01.05.2007 in Betrieb und war damit
Vorreiterin. Ihren Sitz hat sie in der Münchener Straße in Fürstenfeldbruck Zwischenzeitlich gibt es
26 Leitstellen in Bayern.

Die ILS Fürstenfeldbruck wird vom Landkreis Fürstenfeldbruck im Auftrag des Zweckverbandes für
Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF FFB), einem Zusammenschluss der Landkreise
Fürstenfeldbruck, Dachau, Starnberg und Landsberg am Lech betrieben. Sie betreut die vier
Landkreise des Zweckverbandes mit nahezu 600.000 Einwohnern. 64 Disponenten und
Disponentinnen sorgen dafür, dass jedes Jahr knapp 100.000 Anrufe entgegengenommen werden
und die Bürgerinnen und Bürger rund um die Uhr Hilfe von Rettungsdienst, Notarzt und Feuerwehr
bekommen.

LRA Fürstenfeldbruck | Bei uns veröffentlicht am 08.02.2016 | Aktualisiert am 08.02.2016


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