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Unfall mit mehreren beiligten Fahrzeugen - Ersthelfer wird verletzt

In der vergangenen Nacht, gegen 23:40 Uhr, ereignete sich, kurz nach der
Anschlussstelle München-Kreuzhof, in Fahrtrichtung München, zunächst ein
Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen.
Hierbei fuhr ein 24-jähriger Pöckinger mit einem Opel Corsa auf der mittleren der
dreispurigen Fahrbahn. Vermutlich aufgrund Sekundenschlafs verriss der Mann das
Lenkrad und zog das Fahrrad auf die rechte Fahrspur. Dabei stieß er mit einem dort
fahrenden VW Golf, der von einem 52-jährigen Münchner gelenkt wurde, zusammen.
Während der Opel zwischen der mittleren und rechten Fahrspur zum Stehen kam,
kam der der VW Golf auf der rechten Spur zum Stillstand.
Beide Fahrzeugführer, die jeweils alleine in ihren Fahrzeugen saßen, stiegen
anschließend aus um ihre Fahrzeuge abzusichern.
Unmittelbar darauf hielt ein 47-jähriger Münchner mit seinem VW Touran einige
Meter hinter den beiden verunfallten Fahrzeugen, zwischen rechter Fahrspur und
Seitenstreifen, an und zusammen mit seinem 35-jähriger Mitfahrer (aus Weilheim)
aus, um Ersthilfe zu leisten.
In diesem Moment näherte sich ein nachfolgender 30-jähriger Subaru-Fahrer (aus
Fürstenfeldbruck) der Unfallstelle zunächst auf der rechten Fahrspur.
Als der Fahrer die Unfallsituation erkannte, versuchte er noch nach links
auszuweichen, kam ins Schleudern, kollidierte mit dem Opel Corsa, erfasste
daraufhin frontal den 47-jährigen Ersthelfer und kam nach ca. 50 auf dem
Seitenstreifen durch die Leitplanke gebremst, zum Stehen, wo es kurz darauf in
Vollbrand geriet.
Wider ersten ernsten Befürchtungen auf schwerste Verletzungen stellten sich Gott
sei Dank die Verletzungen des angefahrenen Ersthelfers als mittlerweile nicht so
gravierend dar.
Der Subarau-Fahrer sowie seine 36-jähige Beifahrerin, die sich noch rechtzeitig vor
Ausbruch des Vollbrandes aus dem Pkw retten konnten sowie der Opel Corsa-
Fahrer des vorangegangen Unfalls mussten leicht verletzt in eine Klinik gebracht
werden.
Der gesamte Unfallschaden beträgt nach erster Schätzung ca. 15.000 EUR.
Die A 95 war im Bereich der Unfallstelle bis ca. 06:30 Uhr total gesperrt.
Neben Feuerwehrkräften aus Neufahrn, Hohenschäftlarn, Berg und Starnberg
(insgesamt ca. 60) waren noch mehrere Rettungs- und Notarztfahrzeugen im
Einsatz; ebenso die Autobahnmeisterei Oberdill.
Zur genauen Ermittlung des Unfallsachverhaltes wurden über die zuständige
Staatsanwaltschaft München I alle beteiligten Fahrzeuge sichergestellt und ein
Sachverständiger zur Feststellung der genauen Unfallursache hinzugezogen.

Verkehrspolizeiinspektion Weilheim | Bei uns veröffentlicht am 09.04.2018


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