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Microsoft-Masche

Am Montag, den 13.05.2019 gegen 14.00 Uhr, rief den Ickinger ein angeblicher Mitarbeiter von Microsoft an. Der Ickinger wurde darüber informiert, dass er einen Virus auf seinem PC habe. Da der 79-jährige in letzter Zeit öfters Probleme mit seinem PC hatte, ließ er sich auf das Gespräch ein. In schlechtem Englisch wurde ihm angeboten, dass er sich zur Bereinigung von dem Virus verschiedener Optionen bedienen könnte. Obwohl der Ickinger dachte, für die Problemlösung lediglich 49 Euro online überwiesen zu haben, musste er feststellen, dass stattdessen 300 Euro von seinem Girokonto abgebucht wurden. Offensichtlich hatte der angebliche Microsoft-Mitarbeiter mittels eines Trojaners die Kontrolle über den PC des Ickingers erhalten und so die Überweisung veranlasst.
Nach Rücksprache mit der Wolfratshauser Polizeiinspektion ließ der Ickinger seine Konten sperren. Die Wolfratshauser Inspektion ermittelt nun wegen Betrugs.
Microsoft führt unter keinen Umständen unaufgeforderte Telefonanrufe durch, in denen das Unternehmen anbietet, ein schadhaftes Gerät zu reparieren. Selbst auf offizielle Support-Anfragen erfolgen Hilfestellungen fast ausschließlich per E-Mail.
Microsoft schickt unaufgefordert weder E-Mails, noch fordert das Unternehmen per Telefonanruf persönliche oder finanzielle Daten an.
Microsoft kontaktiert Nutzer nicht ungefragt, um über neue Sicherheitsupdates zu informieren. Ein Kontakt zum Microsoft-Support erfolgt ausschließlich auf Initiative der Nutzer, niemals umgekehrt.

Polizei Wolfratshausen | Bei uns veröffentlicht am 14.05.2019


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