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Nach Suizidversuch auf Polizeibeamte geschossen

Aus seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Kaufering, setzte gestern gegen 22.00 Uhr ein 50-jähriger Mann einen Notruf über die Rettungsleitstelle ab, nachdem er sich mit einer Schusswaffe lebensbedrohlich in den Kopf geschossen hatte. Die parallel verständigte Polizei in Landsberg traf wenig später mit zwei Streifenbesatzungen am Tatobjekt ein. Im Treppenhaus schoss der schwer verletzte Anrufer mit einer doppelläufigen Vorderladerpistole (Derringer) auf die Beamten. Das Kleinkaliberprojektil schlug unmittelbar neben dem Kopf eines Beamten ein. Im Anschluss setzten die Polizeibeamten Pfefferspray ein und verfolgten den Angreifer in seine Wohnung, wo der schließlich überwältigt wurde.

Der bereits vor Ort anwesenden Notarzt kümmerte sich unmittelbar um den Verletzten. Dieser verstarb gegen 23.00 Uhr im Rettungswagen an den Folgen des sich selbst beigebrachten Kopfschusses.

Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Augsburg hat die Kripo Fürstenfeldbruck die Ermittlungen vor Ort übernommen. Der 50-jährige war seit längerer Zeit in psychiatrischer Behandlung. Für die Schusswaffe besaß er keine Erlaubnis. Die Herkunft ist derzeit unklar.

Die beschossenen Polizeibeamten wurden vor Ort vom Zentralen Psychologischen Dienst der Polizei betreut.


Polizei | Bei uns veröffentlicht am 16.09.2009


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