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Rechtsradikale Parolen und Beamtenbeleidigung Bundespolizei ermittelt gegen Oberallgäuer

Kaufering – Mehrere Männer im Alter von 20 bis 30 Jahren haben am Samstag (13. September) am Kauferinger Bahnhof randaliert. Ein 28-jähriger Oberallgäuer grölte aus der Gruppe heraus rechtsradikale Parolen über den Bahnsteig. Er wird sich gleich in zwei Fällen strafrechtlich verantworten müssen.

Ein Mitarbeiter der Bahn verständigte aufgrund der Randalierer Samstagabend die Bundespolizei. Der in Memmingen geborene Mann erhob beim Eintreffen der Polizeibeamten seinen rechten Arm zum „Hitlergruß“ und rief „Sieg Heil“. Wie ein Bahnangestellter berichtete, hatte er sich zuvor in abfälliger Weise lautstark damit gebrüstet, einen „Kanaken“ platt gemacht zu haben. Auch gegenüber den Polizisten zeigte er wenig Respekt. Beamte der Polizeiinspektion Landsberg empfing er bei deren Ankunft am Bahnhof mit beleidigenden Sprechgesängen.

Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,6 Promille. Nun erwarten den Unruhestifter gleich zwei Strafanzeigen. Neben der Beleidigung wird er sich auch wegen Verwendens verfassungswidriger Kennzeichen verantworten müssen.


Polizei | Bei uns veröffentlicht am 15.09.2014


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