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Teure Visitenkarten

Wer hat nicht schon einmal irgendwelche Werbeflyer oder Kaufangebote unter dem Scheibenwischer seines Fahrzeuges vorgefunden und sich über diese Zettelaktion geärgert. Meist landet das Papier dann achtlos weggeworfen auf Gehweg oder Straße.
Dass diese Art der Werbung auf öffentlichem Verkehrsgrund verboten ist, ist den meisten Verteilern auch bekannt, jedoch setzen sie sich gerne über das Verbot hinweg. So auch ein 26-jähriger Rumäne, der am Donnerstagvormittag in der Planegger Straße in Pasing Visitenkarten hinter den Scheibenwischern geparkter Pkw klemmte und deshalb von der Polizei kontrolliert und angezeigt wurde. Er gab vor, Autohändler zu sein und auf diese Weise an Fahrzeugbesitzer zu gelangen, die ihren Pkw evtl. schnell und unbürokratisch verkaufen möchten.

Die Beamten untersagten dem jungen Mann die weitere Verteilaktion und nahmen den 26-Jährigen mit zur Dienststelle der Planegger Polizei. Dort wurde seine Identität überprüft und gegen den 26-Jährigen Anzeige nach dem Bayer. Straßen- und Wegegesetz erstattet. Da der Rumäne in der Bundesrepublik über keinen festen Wohnsitz verfügt, musste er eine Sicherheit zur Durchführung des Ordnungswidrigkeiten-Verfahrens in Höhe von über 270 Euro berappen. Nach eingehender Belehrung durfte der junge Mann im Anschluss - jedoch ohne seine Visitenkarten - wieder gehen.

Polizei Planegg | Bei uns veröffentlicht am 18.02.2016


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