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Bundespolizei stoppt verdächtigen Krankentransporter

Die Bundespolizei hat Dienstagnacht (18. Dezember) einen vietnamesischen Fahrzeuglenker aus dem Verkehr gezogen. Der Mann war mit einem abgemeldeten Krankentransporter unterwegs. Die angebrachten Kennzeichen sind aktuell auf ein anderes Fahrzeug zugelassen. Auch die Zulassungsplaketten schien der Beschuldigte selbst aufgeklebt zu haben.
Weilheimer Bundespolizisten stoppten auf der B 2 einen Krankentransporter mit Berliner Kennzeichen. Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass die angebrachten Kfz-Kennzeichen aktuell auf den Pkw einer Deutschen zugelassen sind. Die Zulassungsplaketten hatte der Mann scheinbar nachträglich selbst aufgeklebt.
Der 32-jährige Fahrer konnte sich nur mit seinem deutschen Führerschein ausweisen. Seinen Reisepass und Aufenthaltstitel führte er nicht mit sich. Auch einen Fahrzeugschein blieb er den Beamten schuldig. Eine Durchsuchung im Fahrgastraum verhalf nicht zu neuen Erkenntnissen, aber zum Auffinden eines Joints, den die Beamten beschlagnahmten.
Der Vietnamese wird nun der Urkundenfälschung, des Kennzeichenmissbrauchs, des Fahrens ohne Haftpflichtversicherung, der Steuerhinterziehung sowie der unerlaubten Einfuhr sowie des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln beschuldigt.
Die Bundespolizisten übergaben den Sachverhalt zuständigkeitshalber an die Polizeiinspektion Mittenwald.

Bundespolizeiinspektion Kempten | Bei uns veröffentlicht am 20.12.2018


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