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Bluthochdruck schädigt Organe

Am 17. Mai ist Welt-Hypertonie- oder Bluthochdruck-Tag. „Bluthochdruck
ist deshalb so gefährlich, weil dadurch im Lauf der Jahre wichtige Organe
wie das Herz, die Herzkranzgefäße, das Gehirn, die Nieren und die Blut-
gefäße geschädigt werden“, erklärt Dr. med. Karl Breu, Vorsitzender des
Ärztlichen Kreisverbandes Weilheim-Schongau. Bluthochdruck ist der Ri-
sikofaktor Nr. 1 für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und kann zu lebensbe-
drohlichen Krankheiten wie Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Im Land-
kreis leiden nach Schätzungen ca. 40000 Menschen an Bluthochdruck.
Das wichtigste Ziel bei der Behandlung ist die dauerhafte Senkung des
Blutdrucks auf einen „normalen“ Wert. „Wenn man von Blutdruck spricht,
ist in der Regel der Blutdruck in den Schlagadern gemeint. Über diese Ar-
terien fließt das sauerstoffreiche bzw. nährstoffhaltige Blut vom Herzen zu
den Organen, in die Muskulatur und zur Haut“, erläutert Dr. Breu. Bei der
Blutdruckmessung werden zwei Werte unterschieden, die stets paarweise
angegeben werden: Der höhere der beiden Werte, der zuerst genannt
wird, ist der systolische Blutdruck, also der Druck, der in den Arterien
herrscht, wenn sich das Herz zusammenzieht und das Blut dadurch vor-
wärts getrieben wird. Der niedrigere Wert ist der diastolische Blutdruck im
Arteriensystem, der herrscht, wenn sich das Herz entspannt und wieder
gefüllt wird. Dieser wird als zweites genannt. Gemessen wird der Blut-
druck in der Einheit „Millimeter Quecksilbersäule“ (mm/Hg). Tritt wieder-
holt ein Wert über 140/90 mm/Hg auf, spricht ein Arzt von Hypertonie. Be-
reits ein leicht erhöhter Blutdruck steigert die Gefahr an Folgeschäden zu
erkranken und sollte zeitnah ärztlich abgeklärt werden. Durch eine Blut-
drucksenkung lassen sich die oben beschriebenen Krankheitsrisiken deut-
lich verringern. „Ein sehr wirksames und grundlegendes Mittel gegen Blut-
hochdruck ist eine gesunde Lebensweise“, erklärt der Pollinger Facharzt
für das Öffentliche Gesundheitswesen. Dadurch kann eine leichte Hyper-
tonie oft schon auf normale Werte sinken. Erkrankte mit einer schwereren
Form der Hypertonie können durch einen gesunden Lebensstil wie bei-
spielsweise Normalgewicht, möglichst wenig Alkohol, gesunde Ernährung,
kein Nikotin, regelmäßige körperliche Bewegung, erreichen, dass sie
möglichst wenig Medikamente nehmen müssen.
Ausführliche Infos gibt es auf der Webseite www.hochdruckliga.de.

Ärztlicher Kreisverband Weilheim Schongau | Bei uns veröffentlicht am 16.05.2019


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