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König Ludwig Weg

Fernwanderweg durch das oberbayerische Alpenvorland. Auf einer Länge von knapp 130 Kilometern folgen Sie den Spuren eines Mannes, der als Inbegriff eines Träumers gilt - Bayerns Märchenkönig Ludwig II. Anreise mit dem Zug / S-Bahn z. B. aus München oder Garmisch nach Starnberg und von dort aus weiter mit dem Regionalbus oder dem Schiff in den Nachbarort Berg.

König Ludwig Weg Karte
Karte des König Ludwig Weg.

Der Weg startet in Berg am Starnberger See und führt eingebettet in eine zauberhafte Landschaft mit idyllischen Seen und einzigartigen Panoramen über Starnberg, das Kloster Andechs, zum Marienmünster in Dießen am Ammersee und weiter zum Kloster Wessobrunn. Anschließend über den Hohen Peißenberg und durch die Ammerschlucht nach Rottenbuch. Die Wieskirche, das Welfenmünster in Steingaden und die Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau erleben Sie dann kurz vor Ihrer Ankunft am Ende des König Ludwig Weges in Füssen.

Hier finden Sie den König-Ludwig-Weg in einzelne Etappen unterteilt mit zu jeder Etappe passenden Hinweisen zu Unterkünften. Grundsätzlich können Sie die Etappen natürlich gerne auch kürzer oder länger durchführen oder z. B. Wetterwechsel auch spontan entscheiden.

1. Etappe: Berg – Dießen, 8 Stunden, 33 km

Übernachten in Berg oder Starnberg.

Direkt an der Votivkapelle in Berg, die an den tragischen Tod König Ludwig II im Jahre 1886 im Starnberger See erinnert, geht es los und führt uns erst durch die Oskar-Maria-Graf-Straße vorbei am Geburtshaus des gleichnamigen Malers zum Uferweg, der durch das Freibadgelände ''Percha Beach'' idyllisch am Starnberger-See-Ufer entlang und über zwei Holzzugbrücken bis nach Starnberg führt (rund 6 Kilometer).

Votivkapelle zu Ehren König Ludwig II, im Vordergrund im Wasser sein Kreuz.
Votivkapelle zu Ehren König Ludwig II, im Vordergrund im Wasser sein Kreuz.

In Starnberg unterqueren wir die Bahnstrecke und gehen die Bahnhofstrasse hinauf zur Söckinger Straße, die wir nach Westen bis zum Maisinger-Schlucht-Weg befolgen. Durch die romantische Maisinger Schlucht geht es dann durch ein Naturschutzgebiet zum Maisinger See und von dort weiter dem Wegweiser nach Andechs folgend. Weiter vorbei am Eßsee und Rothenfeld und später hinauf auf den ''Heiligen Berg'' mit Kloster Andechs wo eine gute Einkehrmöglichkeit besteht.

Blick von Kloster Andechs in Richtung der Berge
Blick von Kloster Andechs in Richtung der Berge

Nach der Stärkung und dem Ausblick führt der Weg gegenüber des Kirchenportals in das Kiental nach Herrsching (Herrsching. Hier gibt es zwei Varianten: Normalerweise führt der Weg nun über das südliche Ammersee-Ufer nach Raisting mit seiner Erdfunkstelle und von dort aus dann in Richtung Dießen. Alternativ kann man ab Herrsching auch mit dem Schiff nach Dießen abkürzen und spart sich so knapp 20 km Weg.

Blick vom Ammersee-Westufer zum Marienmünster in Dießen
Blick vom Ammersee-Westufer zum Marienmünster in Dießen.
Die Satellitenschüsseln der Erdfunkstelle Raisting
Die Satellitenschüsseln der Erdfunkstelle Raisting.

2. Etappe: Dießen – Paterzell, 5 Stunden, 17 km

Übernachten in Raisting oder Dießen.

Vorbei am Marienmünster in Dießen führt der Weg durch Wiesen und Wälder und über den Schatzberg nach Wessobrunn. Sehenswert sind hier ein Gedenkstein, Holzkassettendecke im Gasthof zur Post, das Kloster und die Tassilolinde. Danach geht es einen romantischen Bachgraben entlang hinauf nach Schönwag und über einen Hang schließlich nach Paterzell mit dem größten Eibenwald Deutschlands. Übernachtunsmöglichkeiten gibt es hier noch so viele, so dass es sich anbietet, entweder bereits in Wessobrunn oder bereits in Hohenpeißenberg der nächsten Etappe nach einer passenden Unterkunft zu schauen.

Kloster Wessobrunn
Kloster Wessobrunn
Tassilolinde in Wessobrunn
Tassilolinde in Wessobrunn.

3. Etappe: Paterzell – Rottenbuch, 8 Stunden, 26 km

Übernachten in Wessobrunn oder Hohenpeißenberg.

Diese Etappe ist wieder etwas länger und beginnt gleich mit einem Anstieg durch den Hangwald nach St. Leonhard. Von dort geht es weiter auf den Hohen Peißenberg mit einem Panoramablick auf die Alpen. Anschließend geht es hinab durch Hohenpeißenberg und weiter ins wildromantische Ammertal. Die Ammerschlucht ist einer der landschaftlichen Höhepunkte der gesamten König-Ludwig-Tour. Kurz vor Rottenbuch wird die Ammerschlucht verlassen und der Weg nach Rottenbuch hinauf befolgt.

Blick vom Hohen Peissenberg in Richtung der Alpen
Blick vom Hohen Peissenberg in Richtung der Alpen.

4. Etappe: Rottenbuch – Prem, 6 Stunden, 23 km

Übernachten in Rottenbuch oder Böbing.

Man verlässt Rottenbuch und wandert über sanfte Hügel weiter nach Wildsteig. Vorbei an Wäldern und Wiesen geht es zum UNESCO-Weltkulturerbe Wieskirche, dem Meisterwerk der Gebrüder Zimmermann. Von hier aus geht es auf dem ''Brettleweg'' entlang des Wiesfilzes und schließlich durch den Eulenwald nach Steingaden. Sehenswert ist hier unter anderem das Welfenmünster, der Kreuzgang und der Klostergarten. Danach überquert man einen kleinen Hügel von dem aus eine großartige Sicht auf die Alpen besteht und geht weiter nach Urspring und durch ein Moor nach Prem. Alternativ kann man ab der Wieskirche auch weiter südlich direkt in Richtung der die Berge wandern. Der Weg würde dann durch das Birnbaumer Filz und vorbei an kleineren Weilern nach Trauchgau führen.

Winterlicher Blick auf die Wieskirche
Winterlicher Blick auf die Wieskirche

5. Etappe: Prem – Füssen, 7 Stunden, 25 km

Übernachten in Steingaden oder Prem.

Von Prem aus geht es am Lech entlang in Richtung der Alpen weiter über grüne Wiesen und an kleinen Badeseen vorbei. Am Kühmoossee trifft der Weg dann wieder auf die in Etappe 4 genannte Variante über Trauchgau. Es geht hindurch zwischen Forggensee und Bannwaldsee bis zur Pöllatschlucht am Fuße von Schloss Neuschwanstein. Von hier aus geht es über Schloss Hohenschwangau, den Schwanseepark und den Kalvarienberg direkt in die Füssener Altstadt zum Kaiser-Maximilian-Platz, dem Endpunkt des König-Ludwig-Weg.

In Füssen gibt es Anschluß mit der Regionalbahn zurück nach München.

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